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Depot vergleichen
Das richtige Depot für Ihre Anlagestrategie
Depotgebühren, Orderkosten und ETF-Sparplan-Konditionen unterscheiden sich stark. Wer gezielt vergleicht, spart langfristig Rendite – unser Vergleich zeigt, welches Depot wirklich zu Ihrer Situation passt.
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Ein Depot ist die Grundlage für den Handel mit Wertpapieren. Wer Aktien, ETFs oder Fonds kaufen möchte, benötigt ein Wertpapierdepot – doch die Unterschiede zwischen den Anbietern sind enorm. Schon 1,5 % Sparplangebühr kosten über 10 Jahre mehr als 360 Euro bei einem 200-Euro-Sparplan. Wer Depots nach Gesamtkosten vergleicht, nicht nur nach der Depotführungsgebühr, trifft die deutlich bessere Entscheidung.
Was möchten Sie finanzieren?
Tipp
Holen Sie mindestens 3 Angebote ein. Die Konditionen können sich deutlich unterscheiden. Auch wenn die Zinsen aktuell ähnlich aussiehen.
Aktuelle Zinsen nach Zinsbindung
Je länger die Zinsbindung, desto mehr Planungssicherheit — oft aber auch etwas höhere Zinsen.
| Depot-Typ | Depotführung | ETF-Sparplan | Ordergebühr (Ø) | Empfehlung |
|---|---|---|---|---|
| Neobroker | 0,00 € | kostenlos | 0–1 € | Einsteiger |
| Online Broker | 0,00 € | 0–1,5 % | 3–10 € | ETF-Sparer |
| Direktbank-Depot | 0,00 € | 0–1,5 % | 5–12 € | Alles aus einer Hand |
| Filialbank-Depot | 0–30 € | 1–2,5 % | 15–30 € | Beratung |
* Richtwerte. Individuelle Konditionen hängen von Ordervolumen, Handelsplatz und Anbieter ab.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
Wirklich dauerhaft kostenlos?
Viele Broker bieten kostenlose Depots an. Prüfen Sie, ob die Gebührenfreiheit dauerhaft gilt oder an Bedingungen geknüpft ist – etwa an eine Mindestanzahl von Orders pro Jahr.
Pauschal oder prozentual?
Ordergebühren können pauschal, prozentual oder abhängig vom Handelsplatz anfallen. Wer regelmäßig kauft, sollte besonders auf die Kosten pro Ausführung achten.
Kostenlose Ausführungen?
Für langfristige Anleger ist der ETF-Sparplan der wichtigste Kostenfaktor. Einige Anbieter ermöglichen kostenlose Ausführungen – andere verlangen 0,5–1,5 % pro Ausführung.
Auswahl & Kosten
Nicht jedes Depot bietet dieselben Börsen. Für ETF-Sparpläne reicht Direkthandel. Wer internationale Aktien handeln möchte, braucht Zugang zu ausländischen Börsenplätzen.
Was soll gehandelt werden?
Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Zertifikate – nicht jeder Broker bietet alles. Einsteiger kommen mit ETFs und Aktien aus; Fortgeschrittene brauchen eventuell mehr Auswahl.
Einfach & übersichtlich?
Eine gute App ermöglicht Kauf, Verkauf und Sparplanverwaltung vom Smartphone. Besonders für Einsteiger sollte die Bedienung intuitiv und verständlich sein.
Häufige Fehler beim Depotvergleich
Jetzt Depot vergleichen und Rendite schützen
Ein Depot-Rechner hilft dabei, Depots nicht nur nach der Depotführungsgebühr zu vergleichen, sondern nach den tatsächlichen Gesamtkosten und dem eigenen Anlageverhalten. Wer sein Nutzungsverhalten kennt und Anbieter sorgfältig vergleicht, kann langfristig Gebühren sparen – und damit mehr Rendite behalten.
Zur Berechnung ↑FAQ zu Depots
Was ist ein Depot Rechner?
Ein Depot Rechner vergleicht Wertpapierdepots anhand wichtiger Kriterien wie Depotführungsgebühr, Orderkosten, ETF-Sparplan-Gebühren, Handelsplätze und App-Funktionen. Durch die Eingabe des eigenen Anlageverhaltens zeigt er, welcher Anbieter tatsächlich am günstigsten ist.
Welches Depot eignet sich für ETF-Sparpläne?
Für ETF-Sparpläne eignet sich ein Depot mit kostenlosen oder sehr günstigen Ausführungsgebühren, einer großen Auswahl sparplanfähiger ETFs, flexiblen Sparraten und einfacher Verwaltung. Neobroker und viele Online-Broker haben sich hier als besonders günstig etabliert.
Kann ich mehrere Depots haben?
Ja. Mehrere Depots können sinnvoll sein – etwa zur Trennung von ETF-Sparplan und aktivem Aktienhandel, zur Nutzung verschiedener Anbietervorteile oder als Depot für Kinder. Beachten Sie: Für die Steuererklärung muss jedes Depot separat berücksichtigt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Depot und Verrechnungskonto?
Im Depot werden Wertpapiere (Aktien, ETFs, Fonds) verwahrt. Über das Verrechnungskonto laufen alle Geldflüsse: Käufe, Verkäufe, Ausschüttungen und Gebühren. Das Verrechnungskonto ist ein normales Girokonto oder Tagesgeldkonto, das dem Depot zugeordnet ist.
Eignet sich ein Depot auch für Anfänger?
Ja. Für Einsteiger empfehlen sich Depots mit einfacher Bedienung, transparenten Kosten und verständlichem Produktangebot. Neobroker und Online-Broker mit übersichtlichen Apps eignen sich besonders gut. Als erste Anlage sind breit gestreute ETF-Sparpläne für die meisten Anfänger eine einfache und sinnvolle Wahl.