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Geschäftskonto vergleichen
Das richtige Konto für Ihr Unternehmen
Ob Freelancer, GmbH oder Einzelunternehmer – Geschäftskonten unterscheiden sich erheblich bei Grundgebühren, Buchungskosten und Zusatzleistungen. Unser Vergleich zeigt, welches Konto wirklich zu Ihrer Unternehmensform passt.
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Ein Geschäftskonto ist für viele Selbstständige und Unternehmen Pflicht – und gleichzeitig ein oft unterschätzter Kostenfaktor. Wer 50 Buchungen pro Monat tätigt und 0,30 € pro Buchung zahlt, gibt allein dafür 180 € jährlich aus. Hinzu kommen Grundgebühren, Kartenkosten und Kontoführungsgebühren. Ein gezielter Vergleich spart bares Geld.
Welches Geschäftskonto passt zu Ihrer Situation?
Tipp
Rechnen Sie Ihre tatsächlichen Buchungskosten mit ein – nicht nur die Grundgebühr. Bei 50 Buchungen p.m. macht das oft den größten Unterschied.
Geschäftskonten nach Unternehmensform
Die Kosten unterscheiden sich je nach Buchungsvolumen und Unternehmensform erheblich – die Grundgebühr ist oft nur ein Teil der Gesamtkosten.
| Kontotyp | Grundgebühr p.m. | Buchungskosten | Jahreskosten gesamt* | Empfehlung |
|---|---|---|---|---|
| Online-Geschäftskonto | 0–5 € | 0–0,20 € | 0–120 € | Freelancer |
| Direktbank-Geschäftskonto | 5–15 € | 0,10–0,30 € | 60–300 € | Gewerbe |
| Filialbank-Geschäftskonto | 10–30 € | 0,20–0,50 € | 120–600 € | Beratung & Service |
| Premium-Geschäftskonto | 20–50 € | inkl. oder günstig | 240–600 € | GmbH / Team |
* Beispiel: 30 beleglose Buchungen p.m. Individuelle Konditionen hängen von Buchungsvolumen, Unternehmensform und Anbieter ab.
Worauf Sie beim Geschäftskonto-Vergleich achten sollten
Monatliche Fixkosten im Blick
Die Grundgebühr ist der offensichtlichste Kostenfaktor. Viele Online-Anbieter bieten kostenlose Konten – oft mit eingeschränkten Funktionen oder ohne Filialzugang.
Entscheidend bei hohem Volumen
Bei 50+ Buchungen pro Monat übersteigen Buchungsgebühren schnell die Grundgebühr. Prüfen Sie ob Freiposten enthalten sind und was danach pro Buchung kostet.
Nicht jedes Konto für jede Rechtsform
Manche Konten sind nur für Einzelunternehmer verfügbar, andere auch für GmbH oder UG. Die Rechtsform bestimmt maßgeblich welche Anbieter überhaupt infrage kommen.
Schnittstellen zu Buchhaltungssoftware
Moderne Geschäftskonten bieten Anbindung an DATEV, lexoffice oder sevdesk. Das spart Arbeitszeit und reduziert Fehler bei der Buchhaltung erheblich.
Business-Kreditkarte & Teamkarten
Für Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern sind Teamkarten wichtig. Prüfen Sie ob Business-Kreditkarten inklusive sind und wie viele Karten kostenlos ausgegeben werden.
Einzahlung und Abhebung
Wer regelmäßig Bargeld einzahlen oder abheben muss, sollte auf Filialzugang oder Einzahlungsoptionen achten. Online-Konten bieten das oft nur eingeschränkt.
Häufige Fehler bei dem Geschäftskonto
Jetzt Geschäftskonto vergleichen und Kosten senken
Ein Geschäftskonto ist mehr als eine Pflicht – es ist ein Werkzeug das die tägliche Arbeit erleichtert. Wer Grundgebühren, Buchungskosten und digitale Funktionen zusammen betrachtet, findet das Konto das wirklich zur eigenen Unternehmensform und zum Buchungsvolumen passt.
Zur Berechnung ↑FAQ zum Geschäftskonto
Brauche ich als Freelancer ein Geschäftskonto?
Rechtlich vorgeschrieben ist ein Geschäftskonto nur für Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG. Für Freiberufler und Einzelunternehmer ist es nicht verpflichtend – aber empfehlenswert. Ein separates Konto erleichtert die Buchhaltung erheblich und schafft Klarheit zwischen privaten und geschäftlichen Ausgaben.
Was kostet ein Geschäftskonto im Durchschnitt?
Die Kosten variieren stark. Online-Geschäftskonten starten ab 0 € Grundgebühr, Filialbanken berechnen oft 10–30 € monatlich. Hinzu kommen Buchungsgebühren von 0,10–0,50 € pro Transaktion. Wer 30 Buchungen pro Monat hat, zahlt bei einer Filialbank schnell 200–400 € jährlich allein für Buchungsgebühren.
Was ist der Unterschied zwischen beleglosen und beleghaften Buchungen?
Beleglose Buchungen sind digitale Überweisungen über Online-Banking oder App – günstiger und schneller. Beleghafte Buchungen werden per Papierformular oder am Schalter durchgeführt und kosten meist deutlich mehr, da sie manuell verarbeitet werden müssen.
Kann ich ein Geschäftskonto auch als GmbH online eröffnen?
Ja, viele Anbieter ermöglichen die Online-Eröffnung auch für GmbH und UG. Der Prozess ist aufwendiger als bei Privatkonten – es werden Handelsregisterauszug, Gesellschaftsvertrag und Gesellschafterliste benötigt. Manche Anbieter bieten speziell für Gründer vereinfachte Prozesse an.
Welche Buchhaltungssoftware wird von Geschäftskonten unterstützt?
Die meisten modernen Geschäftskonten bieten Schnittstellen zu gängigen Tools wie lexoffice, DATEV, sevdesk, FastBill oder Debitoor. Prüfen Sie vor der Kontoeröffnung ob Ihre bevorzugte Software unterstützt wird – das spart später viel manuelle Arbeit.